Es beginnt, wenn es aufhört.

Komplizenschaften

Fliegen retten in Deppendorf (2012),
Die erstaunliche Geschichte des Dr. Reckhaus

Komplize: Reckhaus GmbH & Co. KG

Was ist der Wert einer Fliege? Von den Konzeptkünstlern Frank & Patrik Riklin angestiftet, hat sich der Unternehmer für Insektenbekämpfung Dr. Hans-Dietrich Reckhaus dieser Frage gestellt. Ihre Antwort: Retten statt töten. Eine Rettungsaktion, die ein ganzes Dorf mobilisierte und eine Fliege mit dem weltweit ersten Flugticket für ein Insekt ins Wellness-Hotel führte. Eine vermeintlich absurd-kafkaeske Kunstaktion führt zu einem radikalen Unternehmenswandel – mit nachhaltiger Wirkung: INSECT RESPECT®.

Zero Real Estate (2018),
Spin-Off-Versionen des originalen Null Stern Hotel®

Komplize: Toggenburg Tourismus

Mit ihrem Kunstprojekt «Null Stern Hotel» sorgten Frank und Patrik Riklin sowie Daniel Charbonnier seit 2008 weltweit für Furore und stellten die Hotellerie, wie man sie bis dahin kannte, auf den Kopf. Die Warteliste zählt inzwischen gegen 5000 Personen aus aller Welt. Hochgerechnet ist das eine “Zimmer ohne Wand und Dach” bis 2067 ausgebucht. Zur Zeit befindet sich das Null Stern Hotel im Sabbatical. Basierend auf ihrer Idee wurden im Toggenburg 2018 sogenannte “Null Stern Covers” unter dem neugeschaffenen Brand «Zero Real Estate» drei immobilienbefreite Zimmer ohne Dach und Wände eröffnet. www.zerorealestate.ch

Freitag ad Absurdum (2016),
Daniel & Markus Freitag feat. Frank & Patrik Riklin

Komplize: Freitag lab.ag

Um die Einstellung sichtbar zu machen, die hinter Taschen und Sonderaufgaben steckt, führten die Freitag-Brüder und die Riklin-Zwillinge die Taschen-Produktionsprozesse von FREITAG ad absurdum. Sie sammelten alte FREITAG Taschen, um diese erneut zu einer LKW-Plane zu verarbeiten und diese wiederum zu Taschen. Re-re-recyling. Aus dieser Absurdisierung der FREITAG Wertschöpfungskette leiteten die Brüder ein durchaus ernst gemeintes Manifest ab für die Haltung der Konsumentinnen und Konsumenten im 21. Jahrhundert. Es ist ein Plädoyer für Kreislaufwirtschaft, für Qualität und Langlebigkeit und ortet das Glück im Hinterfragen der zeitgeistigen Schnelllebigkeit. https://www.freitag.ch/de/adabsurdum

Direktmacheting (2017),
Das zersägte Büro im Aussendienst

Komplize: glas+raum ag

Wer demnächst ein fliegendes Büro auf einem Hochstapler beobachtet, wird Zeuge einer Kunstaktion, die einmal mehr absurd klingt, aber ernst gemeint ist. In Zusammenarbeit mit einer Ostschweizer Firma lancieren die St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin vom Atelier für Sonderaufgaben unter dem Titel “Direktmacheting” ihre neuste Kuriostät an der Schnittstelle zwischen Kunst, Alltag und Gesellschaft: Dieses Mal lassen sie mit der Motorsäge ein ganzes Büro zerschneiden und schicken das ausgeschnittene Büro samt Mitarbeiter auf die Strasse. Ziel ist, Telefonakquisen ab sofort an den Hausfassaden und über die Fensterbank anderer Unternehmen zu vollziehen. Direktmacheting ist eine Kunstform (Performance), welche gerade im Internet-Zeitalter das Direkte und den persönlichen Kontakt in den Vordergrund stellt. http://www.direktmacheting.ch/

Macheting statt Marketing!